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Dem ersten Streich soll der Zweite folgen
Geschrieben von: S. Kümmritz   
Samstag, den 06. März 2010 um 12:40 Uhr
Der erste große Schritt ist gemacht: Die Handballerinnen der SG Burlafingen/Ulm haben vier Spieltage vor Schluss die Meisterschaft in der Württemberg-Liga Gruppe Süd unter Dach und Fach gebracht. Bei neun Punkten Vorsprung könnten sie die restlichen vier Spiele verlieren und wären immer noch Erster. Doch Abteilungsleiter Hennes Steitz sagt: „Die Mädels haben sicher den Ehrgeiz, bis zum Ende der Punkterunde ungeschlagen zu bleiben.“ Dann ist aber noch lange nicht Schluss. Wenn das Team von Trainer Rudi Hartmann aufsteigen will, muss es noch vier Aufstiegsspiele erfolgreich überstehen. 1113884_0_org_61985467_333

Bislang hat die SG Burlafingen/Ulm keine Partie verloren. Souverän führt sie die Tabelle an und die Verantwortlichen hoffen, dass die Spielerinnen jetzt nicht nachlassen. Denn sie müssen fit für die Aufstiegsspiele sein. Die zwei jeweils Erstplatzierten der Nord- und der Südgruppe kämpfen nach der normalen Punkterunde um den Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga. In der Südgruppe geht es nur noch darum, wer hinter der SG Burlafingen/Ulm Zweiter wird. Infrage kommen dafür eigentlich nur noch die Teams aus Fridingen, derzeit Zweiter mit 26:10 Punkten, sowie aus Weingarten (3./25:11). In der Nordgruppe ist es etwas spannender. Da führt die HSG Kochertürn/Stein die Tabelle mit 32:4 Punkten an. Auf Rang zwei folgt der TSV Schmiden 1902, der bisher ein Spiel weniger absolviert hat, mit 31:7 Zählern. Noch ein Spiel weniger auf dem Buckel hat der Tabellendritte HSG Ebersbach/Bünzwangen, der angesichts seiner 24:10 Punkte auch noch Zweiter werden kann. Kommenden Sonntag tritt die HSG Ebersbach/Bünzwangen in Schmiden an. Verliert sie das Match, ist der Traum vom zweiten Rang vorbei.

 

Die Aufstiegsrunde sieht aber kein Aufeinandertreffen der vier Teams vor, denn jeder der vier Kontrahenten nimmt die Punkte mit, die er gegen den Konkurrenten aus der eigenen Gruppe errungen hat. Im Fall der SG Burlafingen Ulm sieht es so aus, dass sie mit mindestens drei Punkten in die Aufstiegsspiele startet. Wird Fridingen Zweiter in der Südgruppe, geht die SG mit drei Punkten ins Aufstiegsrennen, weil es gegen Fridingen einen Sieg und ein Remis gab. Wird Weingarten Zweiter, hat die SG schon vier Punkte auf ihrem Konto, denn diesen Gegner hat sie zwei Mal geschlagen. Kein Wunder also, dass Steitz, Hartmann und Co geneigt sind, eher den Frauen aus Weingarten den Daumen zu drücken als denen aus Fridingen. „Gegen den Zweiten aus unserer Gruppe müssen wir in den Aufstiegsspielen also nicht mehr antreten“, erläutert Steitz, „dafür gegen die beiden Teams aus der Nordgruppe jeweils in Hin- und Rückspiel. Das gibt eine lange Saison.“

Ob es nun ein Vorteil ist, dass die Truppe schon Meister ist oder ein Nachteil, weiß Hennes Steitzer nicht so recht: „Man kann nicht in die Köpfe der Mädels schauen, wie sie mit der Situation umgehen. Gut ist, dass wir uns jetzt ganz in Ruhe auf die Aufstiegsrunde vorbereiten können.“

 

Quelle:Neu-Ulmer Zeitung(01.03.10)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. März 2010 um 08:05 Uhr
 

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