Bericht zur Jahreshauptversammlung vom 26. Februar 2010 in den Iselstuben
Der FC Burlafingen hat das „Krisenjahr“ 2009 gut überstanden. Dies konnte der 1. Vorsitzende Erich Niebling auf der 64. Jahreshauptversammlung am 26.02. in den Iselstuben feststellen. Dazu konnte er am Freitagabend 56 der insgesamt 1323 Mitglieder, sowie die Ehrengäste Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, Stadtrat Johannes Stingl und den Vereinsringvorsitzenden Georg Schlaier begrüßen.
Niebling zeigte die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr auf. Zuallererst konnte der Verein auf die Einweihung des neuen „Sporttreff“ bei der Iselhalle mit Stolz zurückblicken. Aber auch bei vielen anderen Veranstaltungen im Dorf war der FCB mit Tat und Kraft dabei.
Nach dem Kassenbericht der Schatzmeisterin Elvira Holzschuh kamen die Abteilungsleiter zu Wort.
In der Fußballabteilung läuft derzeit alles nach Plan. Nach dem letztjährigen Abstieg der Herrenmannschaft steht diese mit Platz 6 in der laufenden Saison im Soll. Die Frauenmannschaft, die im letzten Jahr in die Regionenliga aufgestiegen ist befindet sich dort ebenfalls auf Platz 6 – eine sehr zufriedenstellende Entwicklung, wie Abteilungsleiter Albert Barabas befand. Dieser kündigte allerdings auch an, dass er aus beruflichen Gründen in der kommenden Abteilungsversammlung nicht mehr zur Wahl antreten wird. In der Fußballjugend konnten in dieser wie in der letzten Saison 10 Mannschaften gemeldet werden, die mit gutem Erfolg an den Spielrunden teilnehmen.
Auch bei den Handballern läuft alles nach Plan – was die Frauenmannschaft angeht sogar darüber, wie Hennes Steitz zu berichten wusste. Die in der Württembergliga spielende Mannschaft konnte sich dort überlegen die Meisterschaft sichern und hat die Möglichkeit, sich über die Aufstiegsrunde für die baden-württembergische Oberliga zu qualifizieren. Die Herrenmannschaft liegt momentan in der Bezirksliga auf Rang 7 und sollte die Klasse halten. In der Handballjugend sind momentan 9 Mannschaften am Start, davon 4 in den höchsten Spielklassen in Schwaben. Daneben waren die Handballer vorbildlich bei allen Vereinsaktionen beteiligt, wenn nicht sogar wie beim Funkenfeuer und Kinderfest federführend.
Die Faustball-Herren konnten sich in der vergangenen Hallensaison die Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die Landesliga sichern. Darüber hinaus wurde in der Feldrunde 2009 ein sehr guter dritter Platz erreicht und beim Deutschen Turnfest in Frankfurt teilgenommen. Die einzige Jugendmannschaft, eine „Mini 12“ Mannschaft, erreichte den vierten Platz in der Feldrunde. Um auch in Zukunft eine Jugend stellen zu können, wurde die Sportart im mehreren Sportunterrichtsstunden an der Grundschule Burlafingen vorgestellt.
Die Gymnastikabteilung erfreut sich – auch durch den neuen Übungsraum im „Sporttreff“ – großer Beliebtheit. Eine neue Gruppe „Männergymnastik 50plus“ konnte gegründet werden, andere Gruppen, wie die Frauengymnastikgruppe, konnten mit neuem Übungsleiter weitergeführt werden. Die Ninjutsu-Gruppe fiel wieder durch gelungene Aktionen positiv auf, wie beispielsweise einem Selbstverteidigungkurs für Frauen, deren Erlös in voller Höhe dem Kinderschutzbund gespendet wurde.
Die Tennisabteilung, die leider im vergangen Jahr einige Mitglieder verloren hat, hat ebenfalls gebaut. So ziert nun eine Tribüne die Platzanlage, um die herum ebenfalls einige Verschönerungsmaßnahmen von den Mitgliedern durchgeführt wurden. Sportlich konnten drei Meisterschaften gefeiert werden. 2010 sind erneut 8 Mannschaften in der Verbandsrunde am Start. Erneut konnte mit Erfolg das Tennis-Camp für Jugendliche durchgeführt werden.
Oberbürgermeister Gerold Noerenberg gratulierte dem FC Burlafingen in einem Grußwort zu seinem neuen Gebäude, das mit viel Eigenleistung und Mitteln der Stadt Neu-Ulm erstellt werden konnte. Dies beweise, dass es im FCB ein sehr gutes Miteinander gebe, was ein Gegenbeispiel für die vielzitierte „Ellenbogengesellschaft“ sei, in der jeder nur an seinen eigenen Vorteil denke. Gleichzeitig ging das Stadtoberhaupt auf die Bedingungen der Sportförderungen ein. 2010 konnten diese trotz schlechter Finanzlage konstant gehalten werden. Allerdings sei 2011 für die Stadt Neu-Ulm das finanziell wesentlich schwierigere Jahr. Dies führe dazu, dass die Stadt wohl in den nächsten Jahren neue Schulden aufnehmen müsse. „Dadurch werden viele Dinge in den nächsten zwei bis drei Jahren wohl nicht, oder zumindest nicht so schnell machbar sein“, bedauerte er.
Die Neuwahlen des Vorstandes und des Vereinsausschusses verliefen harmonisch. Im Vergleich zum Vorjahr trat lediglich Gerd Barabasch aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl als passives Ausschussmitglied an. Alle Amtsinhaber wurden einstimmig wiedergewählt, so dass sich folgende Zusammensetzung ergibt:
- 1. Vorsitzender: Erich Niebling
- 2. Vorsitzender: Hans Langmaier
- 3. Vorsitzende und Schatzmeisterin: Elvira Holzschuh
- 1. Schriftführer: Otto Adä
- 2. Schriftführer: Jürgen Förtsch
- Abteilungsleiterin Gymnastik: Gerlinde Weber
- Ausschussmitglied Kasse: Gaby Heierhoff
- Passive Ausschussmitglieder: Andreas Autenrieth, Roland Schmidt
- Kassenrevisoren: Sven Saumweber, Reinhold Erhard
Bericht der Neu-Ulmer Zeitung: hier (externer Link) |